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Objekt- und Werkschutz für Industrie und Gewerbe

Pforte, Zufahrtskontrolle, Streifendienst, Alarmverfolgung. Das ist der personelle Teil des Werkschutzes. Wir dokumentieren am Tor, wer kommt und wer geht.

Sensible Einsatzbereiche

Experten in Kliniken und Jugendhilfe

IHK-Sachkundeprüfung § 34a

Bestandene Sachkundeprüfung nach § 34a GewO

Deeskalierender Ansatz

Kommunikation vor Konfrontation

24/7 Einsatzbereitschaft

Rund um die Uhr für Sie da

Kostenlose Ersteinschätzung

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder.

Objekt- und Werkschutz, der den Betrieb nicht stört

Wir übernehmen den personellen Teil des Werkschutzes. Wer wann steht, steht im Schichtplan; was an Ihrem Standort gilt, in der Objektdienstanweisung. Vertretungen weisen wir vor dem ersten Einsatz ein.

  • Benannte Kräfte
    Jede eingesetzte Kraft: Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG, Objekteinweisung vor dem ersten Dienst.
  • Präsenz am Tor
    Eingelassen wird, wer auf der Freigabeliste steht oder von Ihrer benannten Stelle bestätigt wird; Feuerwehr und Rettungsdienst nehmen wir an der Zufahrt in Empfang. Wer auf die Liste kommt, entscheiden Sie.
  • Erweiterter Werkschutz
    Je nach Objekt übernehmen wir ergänzende Aufgaben wie Kontrollrunden, Unterstützung im Brandschutz und die Überwachung betrieblicher Zutrittskontrolle.

Personelle Präsenz und Technik am Objekt

Personelle Präsenz und Kameratechnik am Zaun teilen sich die Arbeit: Die Anlage meldet, hinfahren und bewerten muss ein Mensch. Wo eine Kamera hängen darf, entscheiden Sie als Verantwortlicher.

  • Digitale Revierkontrollen
    Jeder Kontrollpunkt wird beim Begehen digital quittiert; im Bericht steht, welcher Punkt wann begangen wurde und was dort aufgefallen ist.
  • KI-gestützte Kameras am Perimeter
    Bewegungen an Zaun und Zufahrt lösen eine Meldung aus. Was daraus folgt, steht in der mit Ihnen vereinbarten Meldekette — die Software entscheidet es nicht.
  • Aufschaltung
    Die Anlage lässt sich auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufschalten. Wen sie nachts in welcher Reihenfolge anruft, legen Sie fest.

Vier Säulen für Ihren Objektschutz

Emblem von BROCKEN Sicherheit

Pforten- & Empfangsdienst
Zutrittskontrolle, Schlüsselausgabe gegen Unterschrift, Besucheranmeldung — Fremdfirmen tragen sich beim Kommen und beim Gehen ein.

Emblem von BROCKEN Sicherheit

Streifen- & Revierdienst
Kontrollgänge nach festgelegtem Weg, Nachweis je Kontrollpunkt; geprüft werden Außentüren, Tore und erreichbare Fenster.

Emblem von BROCKEN Sicherheit

Brandschutz & Arbeitssicherheit
Wir prüfen, ob Fluchtwege frei sind, Brandschutztüren nicht verkeilt und ob nach Betriebsschluss noch eine Maschine läuft; bei Alarm weisen wir die Feuerwehr ein.

Emblem von BROCKEN Sicherheit

Intervention & Alarmreaktion
Ist Alarmverfolgung vereinbart und ein Schlüssel hinterlegt, fährt eine Kraft an und meldet den Befund — Spurensicherung und Ermittlungen bleiben bei der Polizei.

Pforte, Zutritt und Schlüssel im Tagesgeschäft

Am Empfang entscheidet sich, wer ins Haus kommt. Besucher melden sich mit Namen und Ansprechpartner an, werden nach Ihrer Vorgabe gekennzeichnet und abgeholt oder begleitet. Fremdfirmen tragen sich beim Kommen und beim Gehen ein — damit am Abend feststeht, wer noch im Gebäude ist.

Schlüssel und Transponder geben wir nummeriert und gegen Unterschrift aus; kein Anhänger nennt den Raum im Klartext. Zum Schichtende wird der Bestand abgeglichen. Fehlt ein Medium, melden wir das unverzüglich an die von Ihnen benannte Stelle und halten den Vorgang schriftlich fest.

Was ein Kontrollgang prüft

Geprüft werden Außentüren, Tore und erreichbare Fenster, dazu Fluchtwege, die frei bleiben müssen, und Brandschutztüren, die nicht verkeilt sein dürfen. Auffällig ist auch, was keinen Täter hat: Wasser auf dem Boden, ein offenes Fenster vor der Frostnacht, eine ausgefallene Außenleuchte, eine Maschine, die nach Betriebsschluss noch läuft.

Die Uhrzeiten der Gänge wechseln, damit sie von außen nicht berechenbar sind. Ist ein Schließdienst vereinbart, gehört die letzte Runde nach Betriebsschluss dazu: verriegeln, Licht, Alarmanlage scharf; am Morgen läuft es umgekehrt. Offene Punkte gehen in die Schichtübergabe, damit ein Vorgang nicht mit der Schicht endet.

Alarmverfolgung: was nach einer Auslösung geschieht

Ist eine Alarmverfolgung vereinbart und ein Objektschlüssel hinterlegt, fährt eine Kraft das Objekt an und verschafft sich zuerst von außen ein Bild, bevor sie das Gebäude betritt. Sie prüft Türen, Fenster und Zaun auf sichtbare Aufbruchspuren; Spurensicherung und Ermittlungen bleiben der Polizei vorbehalten. Ein Teil der Auslösungen klärt sich vor Ort: ein defekter Melder, ein Fenster im Luftzug, ein Tier im Erfassungsbereich.

Bestätigt sich ein Einbruch, wird die Polizei gerufen und das Objekt gegen weiteren Zutritt gesichert, bis ein Notdienst schließt. Wen wir nachts erreichen dürfen und wer erst am Morgen erfährt, steht in Ihrer Alarmierungsliste. Unsere Kräfte handeln auf Grundlage des von Ihnen übertragenen Hausrechts, nach § 32 StGB (Notwehr und Nothilfe), nach § 34 StGB (rechtfertigender Notstand) und im Rahmen des § 127 StPO; hoheitliche Befugnisse haben sie nicht.

Baustellen und leerstehende Gebäude

Baustellen und leerstehende Gebäude sichern wir im Rahmen des Revier- und Kontrolldienstes ab; Zugänge, Rundgangsplan und Prüfpunkte legen wir vor dem ersten Einsatz gemeinsam fest und schreiben sie mit dem Baufortschritt fort. Auf einer Baustelle wechselt die Belegschaft täglich; die Arbeit liegt an der Zufahrt und beim Blick auf das, was das Gelände wieder verlässt.

Bei Leerstand geht es um mehr als Diebstahl: unbemerkte Inbesitznahme, aufgebrochene Kellerzugänge, ausgebautes Metall aus Heizung und Elektroinstallation. Ein unbemerkter Wasseraustritt kann in einem leerstehenden Gebäude über Wochen erheblichen Schaden anrichten.

Haustechnik, Brandschutz und die Dienstanweisung

Der Wachdienst ersetzt keine Haustechnik: Wir stellen fest, melden und sichern ab; abgeschaltet oder freigegeben wird nur, was die Dienstanweisung vorsieht. Bei einer Brandmeldung nehmen wir die Feuerwehr an der Zufahrt in Empfang und weisen den Weg. Besteht eine Werkfeuerwehr oder ein technischer Bereitschaftsdienst, wird vorher festgelegt, wer alarmiert, wer einweist und wer räumt.

Deshalb steht am Anfang eine Begehung und eine schriftliche Objekt-Dienstanweisung: Rundgangsplan, Prüfpunkte, Meldewege — und ausdrücklich das, was das Personal nicht tun soll. Wir setzen möglichst dieselben Kräfte ein und weisen jede Vertretung vor ihrem ersten Einsatz in das Objekt ein.

Fragen und Antworten

In der Regel sind wir innerhalb von 24 bis 48 Stunden einsatzbereit. Bei akuten Gefahrenlagen (z.B. nach einem Einbruch oder bei Ausfall einer Alarmanlage) bieten wir in Berlin und Aken eine Sofort-Intervention an.

Diese Daten dienen nur dem vereinbarten Zweck. Besucherlisten liegen nicht offen am Tresen, Berichte gehen an einen benannten Empfängerkreis. Aufbewahrung und Löschung werden vor Vertragsbeginn festgelegt.

Eine Taschenkontrolle setzt die Einwilligung der betroffenen Person und eine betriebliche Regelung voraus, etwa in der Hausordnung. Durchsuchungen sind der Polizei vorbehalten.

Die Schicht wird aus dem eingewiesenen Personal nachbesetzt. Bleibt kurzfristig eine Lücke, erfahren Sie das vor Schichtbeginn über den vereinbarten Meldeweg — nicht erst im Bericht am nächsten Tag.

Beides. Häufig ist eine Kombination sinnvoll: Besetzung dort, wo Publikumsverkehr oder Anlieferung stattfindet, Kontrollgänge in den übrigen Stunden. Der Umfang wird vor Beginn im Dienstplan festgelegt.

Jede eingesetzte Kraft hat die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG sowie Erste-Hilfe- und Deeskalationsschulung. In das Objekt weisen wir vor dem ersten Dienst ein; die Unterweisung zu Brandschutz und Gefahrstoffen kommt von Ihnen.

Auf großen Flächen fahren wir im Revierdienst feste Punkte an, statt durchgehend zu besetzen; die Uhrzeiten wechseln. Welche Punkte dazugehören und was dort zu prüfen ist, legen wir vorher mit Ihnen fest.

Nein. Wir stellen unbewaffnete Kräfte; sie handeln im Rahmen des von Ihnen übertragenen Hausrechts, nach § 32 StGB (Notwehr und Nothilfe), nach § 34 StGB (rechtfertigender Notstand) und im Rahmen des § 127 StPO. Verlangt Ihre Gefährdungsbeurteilung bewaffnetes Personal, sprechen Sie uns darauf an — wir sagen Ihnen vorab, ob wir den Auftrag übernehmen können.

Je nach Vereinbarung täglich oder wöchentlich, digital. Festgehalten wird, welcher Kontrollpunkt wann begangen wurde und welches Vorkommnis wann bemerkt wurde; zu einem Befund legen wir ein Foto bei, etwa zu einem aufgetrennten Zaun.