Sicherheitsdienst für Notaufnahmen und Rettungsstellen
Sensible Einsatzbereiche
Experten in Kliniken und Jugendhilfe
IHK-Sachkundeprüfung § 34a
Bestandene Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
Deeskalierender Ansatz
Kommunikation vor Konfrontation
24/7 Einsatzbereitschaft
Rund um die Uhr für Sie da
Kostenlose Ersteinschätzung
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Warum Sicherheit in der Notaufnahme heute unverzichtbar ist
Notaufnahmen gehören zu den sensibelsten Bereichen des Gesundheitswesens. Zeitdruck, emotionale Belastung und unvorhersehbare Situationen stellen hohe Anforderungen an Personal und Organisation. Ein wirksames Sicherheitskonzept schützt nicht nur Menschen, sondern unterstützt auch die Abläufe einer Notaufnahme.
- Schutz für medizinisches Personal
Wir schaffen Handlungssicherheit für Ärzte, Pflegekräfte und Mitarbeiter in anspruchsvollen Situationen. - Struktur in stark frequentierten Bereichen
Durch eine professionelle Begleitung von Zugangs- und Wartebereichen fördern wir geordnete Abläufe im Klinikbetrieb. - Unterstützung in kritischen Situationen
Wenn Konflikte oder besondere Ereignisse auftreten, handeln wir besonnen, strukturiert und situationsgerecht.
Verlässliche Unterstützung für Kliniken
Jede Notaufnahme hat eigene Anforderungen. Deshalb entwickeln wir Lösungen, die sich an den organisatorischen Abläufen und den Gegebenheiten vor Ort orientieren.
Unser Ziel ist ein Umfeld, in dem medizinisches Personal sicher arbeiten und Patienten bestmöglich versorgt werden können.
Vier Säulen für eine sichere Notaufnahme
Schutz des Klinikpersonals
Unterstützung und Entlastung in konfliktbelasteten Situationen.
Geordnete Abläufe
Sicherheit und Orientierung in Warte- und Eingangsbereichen.
Strukturierte Unterstützung im Ernstfall
Ruhiges, strukturiertes Handeln in kritischen Situationen.
Verlässliche Verfügbarkeit
Professionelle Unterstützung zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Fragen und Antworten
Wie behalten Sie einen vollen Wartebereich im Blick, wenn sich die Wartezeit hinzieht?
Wir gehen regelmäßig durch den Wartebereich und sind ansprechbar, statt nur an der Tür zu stehen: Wer wissen will, warum vor ihm jemand anders behandelt wird, bekommt von uns die Erklärung zur Reihenfolge, alles Medizinische geht an die zuständige Pflegekraft. Fällt uns auf, dass sich der Zustand eines Wartenden sichtbar verändert, melden wir das sofort an die Triage; eine medizinische Bewertung nehmen wir nicht vor.
Was unterscheidet den Nachtdienst in der Notaufnahme vom Tagbetrieb?
Nachts ist weniger Personal im Haus, Nebeneingänge sind geschlossen, und der Weg ins Haus führt über die Rettungsstelle. Entsprechend verlagert sich unsere Arbeit: feste Rundgänge über Zufahrt, Eingang und Wartebereich, ein Blick auf verschlossene Türen und kurze Wege zum Behandlungsteam. Wir sind rund um die Uhr einsatzbereit; welchen Zeitraum ein Dienst in Ihrem Haus abdeckt, legen wir gemeinsam mit der Pflegedienstleitung fest.
Wie gehen Sie mit aufgebrachten Angehörigen um, ohne sie vom Patienten zu trennen?
Angehörige sind oft der schnellste Weg, einen Patienten zu beruhigen — deshalb sprechen wir sie zuerst an, hören zu und bringen sie bei Bedarf aus dem vollen Wartebereich an einen ruhigeren Platz. Wie viele Begleitpersonen mit in den Behandlungsbereich dürfen, gibt die Pflegeleitung vor; wir setzen diese Regel um und erklären sie. Getrennt wird, wenn die Versorgung es verlangt oder der Patient es wünscht.
Darf Ihr Personal einen desorientierten oder stark alkoholisierten Patienten am Verlassen der Notaufnahme hindern?
Ob eine Person gegen ihren Willen zurückgehalten werden darf, ist eine ärztliche und rechtliche Entscheidung, die nicht beim Sicherheitsdienst liegt — Sonderbefugnisse haben wir dafür nicht. Von uns aus greifen wir nur in den Grenzen ein, die das Gesetz jedem zieht. Wird jemand angegriffen, sind das Notwehr und Nothilfe nach § 32 StGB. Gerät der Patient etwa auf der Fahrbahn in akute Gefahr für Leib oder Leben, die er selbst nicht erkennt, greift der rechtfertigende Notstand nach § 34 StGB. Der Notstand erlaubt nur ein kurzes Eingreifen, bis Arzt oder Pflege übernehmen. In allen übrigen Fällen bleiben wir in der Nähe, sprechen ruhig an, halten den Weg frei und holen sofort einen Arzt oder eine Pflegekraft hinzu; was wir beobachtet und getan haben, dokumentieren wir nachvollziehbar.
Welche Rolle übernehmen Sie, wenn Polizei oder Rettungsdienst einen Patienten übergeben?
Wir halten die Zufahrt und den Weg in den Behandlungsbereich frei, damit die Übergabe ohne Aufenthalt läuft. Die Verantwortung für einen Patienten im polizeilichen Gewahrsam bleibt bei der Polizei; wir übernehmen sie nicht und geben keine Auskünfte zu Patientendaten. Zeitpunkt, Beteiligte und Beobachtungen halten wir schriftlich fest. Kommt es später zu einer Anzeige, steht diese Dokumentation der Klinik zur Verfügung.
