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Karriere

Bei BROCKEN Sicherheit schützen wir Werte, Menschen und Lebensräume – von sensiblen Einrichtungen im sozialen und medizinischen Bereich bis hin zu Objekten und Unternehmensstandorten. Wir suchen keine reinen Sicherheitskräfte, sondern Menschen mit Haltung, Empathie und Verantwortungsbewusstsein. Persönlichkeiten, die in unterschiedlichen Einsatzbereichen besonnen handeln und auch in herausfordernden Situationen den Überblick behalten. Wenn Sie eine Tätigkeit suchen, die Sinn stiftet und Verantwortung mit sich bringt, freuen wir uns auf Ihre Unterstützung.

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Adresse
Büro Berlin
Hellersdorfer Weg 35, 12689 Berlin
Adresse
Firmenzentrale
Philippsburg 3, 06385 Aken

Bewerbungsformular

Mind. 25 Jahre alt?
Mind. 20 Liegestütze?
Mind. 170 cm groß?
Deutsch in Wort und Schrift?
Mind. Sachkunde nach § 34a?
Körperlich gesund und belastbar?
Datenschutz

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Warum diese Arbeit anders ist als klassischer Wachdienst

Ein Teil unserer Einsatzfelder unterscheidet sich grundlegend vom klassischen Wachdienst: Der Einsatz führt in Wohngruppen, in Notaufnahmen, auf Stationen, in Schulen und in Pflegeeinrichtungen — an Orte, an denen Menschen leben, behandelt und betreut werden. Das verändert die Aufgabe von Grund auf: Ziel ist nicht Abschreckung, sondern dass der Alltag der Einrichtung weiterläuft.

Das wichtigste Werkzeug ist deshalb das Gespräch. Eine Lage früh erkennen, Spannung herausnehmen, Abstand halten, Zeit gewinnen — in den sozialen und medizinischen Einsatzfeldern ist Deeskalation kein Zusatz zur Tätigkeit, sondern ihr Kern. Körperliches Eingreifen ist das letzte Mittel und rechtlich eng begrenzt, vor allem auf Notwehr und Nothilfe nach § 32 StGB und den rechtfertigenden Notstand nach § 34 StGB. Hoheitliche Befugnisse haben wir nicht, freiheitsentziehende Maßnahmen im Sinne des § 1631b BGB führen wir nicht durch.

In sozialen und medizinischen Einrichtungen arbeiten Sie Seite an Seite mit den pädagogischen und pflegerischen Fachkräften des Hauses. Wir stimmen uns eng mit ihnen ab und richten uns nach den Abläufen und der Hausordnung der Einrichtung; fachliche und arbeitsrechtliche Weisungen erhalten Sie ausschließlich von uns als Ihrem Arbeitgeber. Wer damit umgehen kann, im Haus nicht das letzte Wort zu haben, ist hier richtig.

Wo Sie eingesetzt werden

Unsere Einsatzfelder liegen in zwei Bereichen. Der eine ist der soziale und medizinische: Jugendhilfe, Wohngruppen, Inobhutnahme, Schulen, Kliniken, Notaufnahmen, Psychiatrie sowie Pflege- und Seniorenheime. Der andere ist der klassische: Objekt- und Werkschutz, kritische Anlagen und die Begleitung KI-gestützter Videoüberwachung.

Ausgangspunkte sind unsere beiden Standorte — der Firmensitz in Aken (Elbe) in Sachsen-Anhalt und das Büro in Berlin-Marzahn. Unsere Einsatzbereitschaft besteht rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche; Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste kommen deshalb in Betracht. Welche Einsatzzeiten für Sie infrage kommen, besprechen wir im persönlichen Gespräch.

Wenn Sie ein Einsatzfeld besonders interessiert oder eines für Sie nicht infrage kommt, schreiben Sie das in Ihre Bewerbung.

Was Sie mitbringen müssen — und was noch dazukommt

Sachkunde nach § 34a GewO

Die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ist die fachliche Grundlage für den Einsatz in unseren Bereichen. Sie wird vor einer Industrie- und Handelskammer abgelegt und besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil; Vorbereitungskurse bieten die IHKs und private Anbieter an. Schreiben Sie in Ihre Bewerbung, wo Sie stehen: Prüfung bestanden, Termin vereinbart oder in Vorbereitung.

Erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG

Jede eingesetzte Kraft legt ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG vor. Sie beantragen es selbst bei Ihrer Meldebehörde, also beim Bürgeramt oder der Gemeindeverwaltung Ihres Wohnorts. Dafür benötigen Sie eine schriftliche Aufforderung des Arbeitgebers, in der der Zweck benannt ist — die stellen wir Ihnen aus, sobald ein Einsatz in einer sozialen Einrichtung vorgesehen ist. Zugestellt wird das Zeugnis an Sie, nicht an uns; Sie legen es vor.

Eintrag im Bewacherregister

Wer im Bewachungsgewerbe eingesetzt werden soll, wird zuvor im bundesweiten Bewacherregister erfasst und behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft. Die Meldung übernehmen wir. Wer bereits als Wachperson im Bewacherregister erfasst war, hat in der Regel schon eine Bewacher-ID; sie bleibt beim Wechsel des Arbeitgebers dieselbe. Nennen Sie sie in Ihrer Bewerbung, das verkürzt den Vorlauf.

Deeskalation

Jede Kraft, die bei uns im Einsatz ist, hat eine Deeskalationsschulung durchlaufen. Was das in Ihrem Fall bedeutet — ob Sie eine vorhandene Schulung nachweisen oder sie vor dem ersten Einsatz absolvieren — besprechen wir im Gespräch.

Unabhängig von allen Nachweisen: Sie brauchen ein ruhiges Auftreten auch unter Druck, Deutsch in Wort und Schrift für Übergaben und Dokumentation, Verlässlichkeit bei Terminen und die Bereitschaft, in einer fremden Einrichtung als Gast zu arbeiten und sich an deren Abläufe und Hausordnung zu halten.

Persönliche Voraussetzungen

Wir setzen Personal in Einrichtungen ein, in denen Menschen leben, behandelt und betreut werden — und in Objekten, die über Stunden allein bewacht werden. Beides verlangt eine bestimmte körperliche und persönliche Verfassung. Damit Sie einschätzen können, ob eine Bewerbung Sinn hat, nennen wir die Anforderungen offen:

  • Mindestalter 25 Jahre. Unsere Kräfte stehen regelmäßig allein in Situationen, in denen sie zwischen Beteiligten vermitteln und gegenüber Erwachsenen bestehen müssen.
  • Mindestgröße 1,70 m. Präsenz wirkt in unseren Einsatzfeldern deeskalierend, bevor überhaupt gesprochen wird.
  • Körperlich belastbar und sportlich. Als Richtwert: mindestens 20 Liegestütze am Stück. Dazu die Ausdauer für lange Steh- und Gehdienste, auch nachts.
  • Gesundheitlich uneingeschränkt einsatzfähig. Keine Vorerkrankungen, die dem Schicht-, Nacht- oder Außendienst entgegenstehen.
  • Deutsch in Wort und Schrift. Übergaben, Dokumentation und die Verständigung mit Fachkräften und Behörden laufen auf Deutsch.
  • Einwandfreie Zuverlässigkeit. Voraussetzung für den Eintrag im Bewacherregister; darüber entscheidet die zuständige Behörde.
  • Bereitschaft zu Schicht-, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst.
  • Zuverlässigkeit bei Terminen und Übergaben. Wer eine Schicht nicht antritt, lässt eine Einrichtung ohne Besetzung zurück.

Diese Angaben gehören in Ihre Bewerbung. Sie werden im persönlichen Gespräch überprüft; ein Teil davon auch praktisch.

Quereinstieg aus Pflege, Erziehung und Sozialarbeit

Ein großer Teil dessen, was diese Arbeit verlangt, wird nicht im Sicherheitsgewerbe gelernt. Wer aus der Pflege, der Erziehung, der Sozialarbeit oder dem Rettungsdienst kommt, kennt Menschen im Ausnahmezustand, kennt Nähe und Distanz, kennt Übergaben und Dokumentation — und weiß, wie eine Einrichtung von innen funktioniert. Genau das lässt sich schwer nachschulen.

Was in diesem Fall fehlt, ist der rechtliche und fachliche Teil: die Sachkunde nach § 34a GewO und die Regeln des Bewachungsgewerbes. Umgekehrt gilt dasselbe: Wer aus dem Objektschutz kommt und in den sozialen Bereich wechseln möchte, bringt die Fachkunde bereits mit und muss sich auf ein anderes Rollenverständnis einlassen — weniger Durchsetzung, mehr Zurücknehmen.

Nennen Sie Ihren fachlichen Hintergrund in der Bewerbung, auch wenn er auf den ersten Blick nichts mit Sicherheit zu tun hat.

Für wen diese Arbeit nicht geeignet ist

Diese Arbeit passt nicht zu Ihnen, wenn Sie Konfrontation suchen oder Präsenz mit Autorität verwechseln. In einer Wohngruppe oder auf einer Station gewinnt nicht, wer sich durchsetzt, sondern wer eine Lage beruhigt.

Sie passt ebenso wenig, wenn Sie erwarten, in der Einrichtung Anweisungen zu erteilen: Wir richten uns nach den Abläufen und der Hausordnung des Hauses, in dem wir eingesetzt sind. Wer mit langen ruhigen Phasen nicht umgehen kann, in denen nichts geschieht und trotzdem volle Aufmerksamkeit nötig ist, wird die Tätigkeit als zäh empfinden. Und wer die Nähe zu Menschen in Krisen — Kindern, Jugendlichen, Patientinnen und Patienten, alten Menschen — nicht möchte, ist im Objekt- und Werkschutz besser aufgehoben als in einer sozialen Einrichtung. Beides gibt es bei uns, aber es ist nicht dasselbe.

Und eine Grenze zieht nicht die Firma: Wer bei der behördlichen Überprüfung nicht als zuverlässig im Sinne des § 34a GewO gilt, darf im Bewachungsgewerbe nicht eingesetzt werden. Darüber entscheidet die zuständige Behörde, nicht wir.

So läuft eine Bewerbung ab

  1. Bewerbung. Nutzen Sie das Formular auf dieser Seite oder schreiben Sie an info@brocken-sicherheit.de. Senden Sie uns zunächst nur Ihren Lebenslauf und die Angaben zu Ihrer Verfügbarkeit. Wenn Ihnen ein Gespräch lieber ist als ein Formular, rufen Sie an: 030 857 66 048.
  2. Rückmeldung und Gespräch. Wir melden uns bei Ihnen. Passt die Richtung, laden wir Sie zu einem persönlichen Gespräch ein — im Büro Berlin oder am Firmensitz in Aken (Elbe). Darin geht es um Ihren Hintergrund, um die Einsatzfelder, die für Sie infrage kommen, und um Ihre Verfügbarkeit.
  3. Nachweise. Vorgelegt werden der Sachkundenachweis nach § 34a GewO und, falls vorhanden, Ihre Bewacher-ID. Dazu kommt das erweiterte Führungszeugnis nach § 30a BZRG; die schriftliche Aufforderung dafür erhalten Sie von uns. Nachweise legen Sie im persönlichen Gespräch vor, nicht schon mit der ersten E-Mail.
  4. Einstellung und Registrierung. Sind wir uns einig, schließen wir den Arbeitsvertrag und melden Sie im Bewacherregister; die Behörde prüft die Zuverlässigkeit. Erst wenn diese Prüfung abgeschlossen ist, ist ein Einsatz als Wachperson möglich. Danach folgt die Einweisung in dem Objekt oder der Einrichtung, in der Sie arbeiten.

Was in die Bewerbung gehört: ein Lebenslauf, Ihr gewünschter Einsatzort (Berlin oder Aken und Umgebung), die Einsatzfelder, die Sie interessieren, und ab wann Sie können. Führungszeugnis und weitere Nachweise legen Sie erst im persönlichen Gespräch vor. Ein Anschreiben über mehrere Seiten brauchen wir nicht — ein paar Sätze dazu, warum gerade dieses Arbeitsfeld, sagen mehr. Wie wir Ihre Bewerbungsdaten verarbeiten und wie lange wir sie speichern, steht in unserer Datenschutzerklärung.

Fragen vor der Bewerbung

Kann ich mich bewerben, wenn ich die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO noch nicht habe?

Schreiben Sie in Ihre Bewerbung, wo Sie stehen: Prüfung bestanden, Termin vereinbart oder noch in Vorbereitung. Die Sachkunde nach § 34a GewO ist die fachliche Grundlage für den Einsatz in unseren Bereichen, deshalb führt an ihr kein Weg vorbei. Ob und wie ein Einstieg parallel zur Vorbereitung möglich ist, klären wir im persönlichen Gespräch — pauschal lässt sich das nicht beantworten.

Ich komme aus der Pflege, der Erziehung oder der Sozialarbeit. Ist das ein Nachteil?

Im Gegenteil. Wer beruflich mit Menschen in Ausnahmesituationen gearbeitet hat, bringt genau das mit, was diese Tätigkeit im Kern verlangt: Ruhe, Gespür für Nähe und Distanz, saubere Übergaben und Dokumentation. Was noch fehlt, ist der rechtliche und fachliche Teil des Bewachungsgewerbes: die Sachkunde nach § 34a GewO und die Regeln der Branche.

Wie komme ich an das erweiterte Führungszeugnis nach § 30a BZRG?

Sie beantragen es selbst bei Ihrer Meldebehörde, also beim Bürgeramt oder der Gemeindeverwaltung Ihres Wohnorts. Dazu brauchen Sie eine schriftliche Aufforderung des Arbeitgebers, in der der Zweck benannt ist — diese Aufforderung stellen wir Ihnen aus, sobald ein Einsatz in einer sozialen Einrichtung vorgesehen ist. Das Zeugnis wird Ihnen zugestellt, nicht uns; Sie legen es anschließend im persönlichen Gespräch vor. Bei der Behörde fällt eine Bearbeitungszeit an, beantragen Sie es deshalb frühzeitig.

Was ist die Bewacher-ID und brauche ich sie schon für die Bewerbung?

Die Bewacher-ID ist die Kennnummer, die jede im Bewacherregister erfasste Person erhält. Wer bereits als Wachperson im Register erfasst war, hat sie in der Regel schon — sie bleibt beim Wechsel des Arbeitgebers dieselbe. Für die Bewerbung brauchen Sie sie nicht zwingend, aber wenn Sie eine haben, nennen Sie sie: Das verkürzt den Vorlauf. Wer noch keine hat, wird von uns im Register gemeldet; danach prüft die Behörde die Zuverlässigkeit, und erst dann ist ein Einsatz möglich.

Muss ich nachts, am Wochenende und an Feiertagen arbeiten?

Unsere Einsatzbereitschaft besteht rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche, deshalb gibt es auch Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste. Welche Einsatzzeiten für Sie infrage kommen und wie sich das mit Ihrer Situation vereinbaren lässt, besprechen wir im persönlichen Gespräch.

Firmensitz Aken (Elbe) — Philippsburg 3, 06385 Aken

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Philippsburg 3, 06385 Aken (Elbe)

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